etventure im dpa-Newsticker: „Wüstenrot & Württembergische nutzt Startup-Methoden“

23. Dezember 2015

Philipp Depiereux, Gründer und Geschäftsführer von etventure und Rüdiger Maroldt, Vorstand der Wüstenrot Bank, trafen sich Anfang Dezember zum Gespräch mit der dpa, Deutschlands größter Nachrichtenagentur. Dabei ging es um die Digitalisierungsstrategie der W&W und das vor Kurzem gemeinsam gegründete Joint Venture W&W Digital GmbH. Inzwischen wurde das Interview von zahlreichen regionalen und überregionalen Medien aufgegriffen.

Im Beitrag beschreibt Autorin Annika Grah, wie die Wüstenrot & Württembergische mithilfe auch von etventure eine Digitalisierungsstragie entwickelt, die das Geschäftsmodell konsequent erneuert und fit für die Zukunft macht. Im November vertieften etventure und die W&W ihre Zusammenarbeit durch die Gründung der W&W Digital GmbH. Inzwischen ist mit dem Wüstenrot Wunschmieter bereits das erste gemeinsame Online-Geschäftsmodell an den Start gegangen. Drei ähnliche Prototypen sollen bis Frühjahr 2016 veröffentlicht werden.

Online-Angebote wie der Wunschmieter erreichen neue, jüngere Zielgruppen, erklärt Rüdiger Maroldt. „Wir müssen vom Kunden her denken und uns überlegen, wohin sich der Kunde bewegt (…) In der Vergangenheit hat die gesamte Finanzdienstleistungsbranche Produkte entwickelt und dann an den Kunden gebracht. Heute ist der Weg umgekehrt.“ So wurde auch die Wunschmieter-App als Prototyp mit Kunden entwickelt.

„Uns ist wichtig, Produkte mit einem 100-prozentigen Nutzerfokus zu entwickeln“

„Die Prototypen sehen am Anfang vielleicht noch schlecht aus und verfügen nur über die allernötigsten Funktionen, lassen aber von Anfang an direkt Rückschlüsse zu einem möglichen Erfolg eines Geschäftsmodells zu“, erklärt Philipp Depiereux hierzu und fügt an: „Der Kunde möchte nicht immer zwingend etwas Revolutionäres. Wir haben zum Beispiel die Idee einer flexiblen Altersvorsorge getestet und die Resonanz beim Kunden hat gezeigt, dass dies zumindest aktuell nicht als digitales Geschäftsmodell ausreichend angenommen wird. Uns ist wichtig, Produkte mit einem 100-prozentigen Nutzerfokus zu entwickeln, das bedeutet, Produkte und Services, die genau zu der Lebenssituation des Kunden passen und die ein bestimmtes, bestehendes Problem möglichst vollständig beseitigen. Dies kann unter Umständen schon ein neuer Kommunikationskanal zum Kunden sein.“

Verbunden mit der Digitalen Transformation sei auch ein Kulturwandel im Unternehmen, so Rüdiger Maroldt. „Dieses Spielerische ist eine ganz andere Sache. Das merken wir auch bei den Menschen, die aus dem gemeinsamen Startup zurückkommen.“ Dass an einer digitalen Ausrichtung kein Weg vorbei führt, darin sind sich beide einig. Die wirkliche Gefahr, so Depiereux, komme allerdings nicht von den Wettbewerbern, sondern von großen Digitalmarken oder Fintechs.

Der Artikel der dpa wurde inzwischen von Die Welt und FOCUS Online veröffentlicht, ebenso wie von verschiedenen Regionalzeitungen, darunter der Südkurier, die Südwest Presse, die Schwäbische Zeitung und die Heilbronner Stimme.

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