RepairFix (Motum)

Der alte Lack muss ab: motum von Repairfix und die Mobilität der Zukunft

Automobilbranche

Das Projekt zusammengefasst: Im Rahmen einer 360°-Ökosystemanalyse und Strategieentwicklung hat etventure für einen weltweit agierenden Lackproduzenten neue Geschäftsmodelle identifiziert und gleichzeitig die notwendige interne Transformation vorangetrieben. Das erste Ziel: Eine höhere Auslastung der Werkstätten im Netzwerk des Chemiekonzerns und somit eine starke Kundenbindung sowie letztendlich eine Absatzsteigerung von Lack-Verkäufen an diese. Dafür wurde zunächst eine App für eine einfache und effiziente Abwicklung von Lackschäden zwischen Werkstätten und Autofahrern (B2C) entwickelt – und damit die Digitalisierung einer bestehenden analogen Kundenbeziehung. Entstanden ist mit motum von RepairFix eine cloud-basierte und AI-unterstützte Plattform im B2B-Bereich, die mit digitalen Produkten alle wesentlichen Parteien (Fahrer, Fuhrparkmanager und Werkstätten / Servicedienstleister) im Automotive Aftersales-Markt vernetzt. Der Lackproduzent hat zudem ein digitales Geschäftsmodell außerhalb seines Kerngeschäftsbereichs, um nicht nur die Abhängigkeit vom transaktionalen Verkauf von Chemikalien zu reduzieren, sondern auch durch zusätzliche digitale Services Umsatz zu erwirtschaften und sich mit einem unabhängigen Plattform-Geschäftsmodell im B2B-Bereich für die Zukunft aufzustellen.

Der alte Lack muss ab: “Der Schmerz” beim Kunden

Unser Kunde, ein deutscher DAX-Konzern und einer der größten Lackproduzenten der Welt, sah sich bei Start des gemeinsamen Projekts mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert: im Markt herrscht starker Verdrängungswettbewerb, in dem sich die Unternehmen immer weiter unterbieten. Zudem stand die Frage im Raum, wie mit Mobilitäts-Trends, die die Automobilbranche kontinuierlich beeinflussen, richtig umgegangen werden sollte? Welche Rolle nehmen in diesem sich zunehmend verändernden Markt Zulieferer künftig ein und welche Bedeutung hat das oft genannte Ökosystem dabei?

Impact in Zahlen

Über 9.000 Autos werden in den Flotten, die motum nutzen, betreut

Über 300 Werkstätten arbeiten mit RepairFix zusammen

Über 4.500 Serviceaufträge mit einem Umsatz von 1.5 Mio Euro wurden bereits bearbeitet

Moritz Weltgen

CEO und Mitgründer von RepairFix

Unsere Vision ist es, der zentrale Ansprechpartner im Automotive Aftermarket zu sein. etventure hat hierfür den Grundstein gelegt: Mit dem ausgeprägten Markt- und Fachwissen wurden wir von der Ideenfindung über den Marktangang bis hin zur Skalierung unterstützt.

Kunde

VP Digital & New Business Development Lackproduzent

Um innovativ bleiben zu können, muss man von Zeit zu Zeit den Blick von außen erfragen - das ist der Grund, warum wir hier die Unterstützung von etventure gesucht haben. Wir haben uns bewusst für etventure entschieden und das war auch die richtige Entscheidung. Ein Modell [motum], das wir uns sicherlich sonst nicht vorgenommen hätten, wenn wir nicht mal diese andere Methodik und Arbeitsweise erfahren hätten.

Ökonomischer Mehrwert für den Kunden & die Nutzer

Ökonomischer Mehrwert für den Kunden & die Nutzer
  • Schnelligkeit & transparente Prozesse
    die Aufnahme und Meldung des Fahrzeugzustands wird bequem und unkompliziert über eine Web-App abgewickelt – bei Schadensmeldungen erfolgt innerhalb von 24 Stunden ein Kostenvoranschlag als Entscheidungsgrundlage. Auch die weiteren Abläufe, wie z.B. die Rechnungsstellung und die digitale Kommunikation zwischen Fuhrpark-Managern und Werkstätten, werden durch motum ausgeführt. Die strukturierten Informationen ermöglichen Nutzern eine bessere Planung und damit erhöhte Effizienz und Produktivität.
  • Fokus auf Kernthemen
    Der administrative Aufwand für Werkstätten und Flottenmanagern wird auf ein Minimum reduziert, wodurch sich diese auf ihre Kernthemen fokussieren können.
  • “One Stop Shop-Prinzip”
    motum bietet ein umfassendes Serviceangebot und dient als digitale Plattform für die Automobilbranche, auf der heute alle wesentlichen Parteien im Automotive Aftersales Markt vernetzt sind und erleichtert dadurch die Prozesse rund um die Schaden- und Serviceanforderungen auch für Flottenbetreiber und neue Mobilitätsanbieter. Mit der Web-App hat der internationale Lackhersteller zunächst einen direkten Touchpoint zum Endkunden geschaffen, mit der Weiterentwicklung von motum wird nun im B2B-Bereich aktiv der Wandel der Automobilbranche mit getrieben. Damit wirkt das Unternehmen proaktiv Verdrängungswettbewerb entgegen und ermöglicht gleichzeitig Upselling durch das Angebot zusätzlicher wertschöpfender Leistungen.
  • Stärkung der Innovationskraft in der Kernorganisation
    Mitarbeiter von motum wurden zu “Pionieren der Digitalisierung” ausgebildet und befähigt, eigenständig die Digitalisierung voranzutreiben. Mit dem Aufbau der digitalen Plattform hat sich zudem die Wertschöpfungslogik von einer klassisch linearen zu einer vernetzten gewandelt. Der international agierende Lackhersteller passt sich mit motum an die Zukunftstrends der Mobilität an.

Unsere Vorgehensweise: In 3 Phasen zum neuen Geschäftsmodell

Phase 1

Ökosystemanalyse

  • Wir versetzen uns in die Rolle der verschiedenen Stakeholder, um ihre Probleme und Bedürfnisse zu verstehen.
  • Die Mobilität der Zukunft ändert sich stark, neue innovative Anbieter drängen auf den Markt.
  • Flotten als Beispielbereich im Ökosystem: Durch den hohen administrativen Aufwand können sich Flotten weniger auf ihre Kernthemen fokussieren.
  • Ziel / Vision: der Lackproduzent möchte weg vom reinen Zulieferer hin zu einem Player, der die Mobilität von morgen mitgestaltet.
  • Der Bereich “After-Sales” des Lackproduzenten weist großes Potenzial auf.
  • Erste Lösungsoptionen validiert und Strategien entwickelt, eine davon das neue Geschäftsmodell „motum“

Phase 2

Validierungsphase

  • Die Web-App, die im Rahmen der neuen Lösungsoption „motum“ entstanden ist, wurde direkt mit potenziellen Nutzern getestet, um eine möglichst genaue Marktperspektive zu erhalten.
  • Zu Beginn fand die Kommunikation über einen Instant Messenger Dienst statt: von Schadensmeldung über Terminbuchung bis hin zum Reparaturangebot – die erste Lösungsoption war sehr einfach und rudimentär.
  • motum wird als Minimum Viable Product (MVP) weitergeführt

Phase 3

Skalierung: motum wird auf dem Markt lanciert

  • Mit der Hilfe von etventure wurde eine erfolgreiche Basis für eine eigenständige Skalierung von motum geschaffen.
  • RepairFix wurde als Startup ausgegründet und hat sich als zentrale Kundenschnittstelle im automobilen After-Sales Markt strategisch positioniert.
  • In Zukunft wird es auf ein komplettes europaweites Plattformmodell-Geschäft mit neuen Partnern, wie z.B. Versicherungen, erweitert.
  • Full-Service Angebot für den B2B-Bereich als komplette SaaS-Lösung
  • Kontinuierliche Marktdurchdringung

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Tobias Ledermann