Die Kunst der digitalen Transformation – etventure bei der Handelsblatt C-Suite

13. Juli 2016

„Mission 2016: Die Kunst der digitalen Transformation“ – Unter diesem Motto trafen sich vergangene Woche Größen aus Politik und Wirtschaft bei der Handelsblatt-Veranstaltung „C-Suite Next Level Leadership“. Das Ziel der Veranstaltung war es, die Zusammenhänge, Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung aus verschiedenen Perspektiven zu diskutieren. Initiiert wurde die C-Suite von Handelsblatt-Herausgeber Gabor Steingart, Roland Berger, Gründer und Ehrenvorsitzender der gleichnamigen Unternehmensberatung, sowie Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner vom Lehrstuhl für Entrepreneurial Finance der TU München. Als Experte und Redner war auch Philipp Depiereux, Gründer und Geschäftsführer von etventure, mit dabei.

Es war ein hochkarätiger Teilnehmerkreis, der am 7. und 8. Juli im Berliner Schlosshotel Grunewald zur Handelsblatt C-Suite zusammenkam. Neben den Initiatoren der Veranstaltung waren unter anderem auch EU-Kommissar Günther Oettinger, Wolfgang Clement, ehemaliger Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens und ehemaliger Bundeswirtschaftsminister, der dort zugleich seinen Geburtstag feierte, Prof. Dr. Wolfgang Reitzle, Gründer visioning, Fabian Kienbaum, geschäftsführender Gesellschafter von Kienbaum, Heinz Dürr, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates der Dürr AG und zahlreiche weitere prominente Vertreter aus Wirtschaft und Politik vertreten.

C-SuiteDas Ziel dieser „Zukunftswerkstatt“ war es – so das Handelsblatt im Nachbericht zur Veranstaltung – „zusammen mit erfahrenen Mentoren, Vorreitern und Querdenkern in einer zweitägigen Klausur die Antriebskräfte der Transformation und die Techniken ihrer Beherrschung kennen zu lernen.“ Allein das große Interesse an der Veranstaltung zeigt: Die Digitalisierung ist das bestimmende Thema der heutigen Zeit. Digitalisierung ist keine Chance, sie ist Notwendigkeit und steht für eine Erneuerung unserer Industriegesellschaft.

Was bringt die digitale Zukunft und wie können sich Unternehmen darauf einstellen? Welche Kompetenzen werden vom „Future Leader“ erwartet? Diese Fragen wurden bei der C-Suite in vertraulicher Runde diskutiert. „Gerade die Möglichkeit, in diesem geschlossenen Kreis offen über die Herausforderungen der Digitalen Transformation, und insbesondere auch über die Probleme und Vorbehalte bei der Umsetzung zu diskutieren, machte die Veranstaltung so wertvoll“, erklärt Philipp Depiereux.

Der etventure GründC-Suiteer und Geschäftsführer stellte in seinem Vortrag dar, was Unternehmen aus gescheiterten Innovationsprozessen lernen können. Allen voran ist das die Erkenntnis, dass eine Digitalisierung innerhalb des Unternehmens – angesichts jahrzehntelang gewachsener Strukturen und Prozesse – kaum gelingen kann. Deshalb sollte die Digitale Transformation außerhalb des Unternehmens, im geschützten Raum, vorangetrieben werden. Auch Gabor Steingart stellte klar, dass die Digitalisierung einen Wandel, sowohl in der Denkhaltung, als auch in den Prozessen benötigt: „Es ist Zeit, Wirtschaft neu zu denken – ohne Angst vorm Scheitern, mit Lust auf Zukunft.“

Doch unternehmerisches Handeln und die Wirtschaft als solche operieren nicht in einem Vakuum. Entsprechend waren auch die Politik und vor allem der Brexit ein großes Thema beim Kaminabend der C-Suite. EU-Kommissar Günther Oettinger warnte insbesondere vor „Europa-Bashing“ und einem „Rückzug ins deutsche Romantiktal.“ Der Wert der EU und ihr Beitrag zu Frieden und Wohlstand würde von Ländern außerhalb der EU mitunter höher geschätzt als in den Mitgliedsstaaten selbst. Somit müssen Politik und Wirtschaft in allen Zukunftsfragen an einem Strang ziehen – sei es bei der Digitalisierung oder der Stabilität des europäischen Raums.

etventure fungierte bei der C-Suite außerdem als offizieller Sponsor der Veranstaltung und Gastgeber des Dinner-Abends.

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