„Das Erwachen“ – etventure in der Süddeutschen Zeitung

02. November 2016

Daten sind die Währung des 21. Jahrhunderts. Diese Aussage ist längst nicht mehr neu. Doch viele Unternehmen wissen mit ihrem Datenschatz nichts anzufangen. Dafür braucht es neue Methoden und Prozesse, vor allem aber auch ein Umdenken. Die Süddeutsche Zeitung zeigt in einem aktuellen Artikel auf, mit welchen intelligenten Datenanalyse-Tools Startups derzeit den Markt erobern. Philipp Depiereux, Gründer und Geschäftsführer von etventure, erklärt im Beitrag, wie datengetriebene Innovation im Unternehmen funktionieren kann.

Die Bedeutung wird erkannt, doch die Umsetzung fällt schwer

„Das Erwachen“ titelt die Süddeutsche Zeitung und meint damit, dass viele Unternehmen bislang noch blind sind, wenn es um die Auswertung und Nutzung ihrer Daten geht. Erst allmählich werden neue Analyse-Tools implementiert, die den Unternehmen die Augen öffnen – für Verbesserungspotenziale, für die richtigen Strategieentscheidungen, mitunter für die Notwendigkeit, das gesamte Geschäftsmodell umzukrempeln. „Vier von fünf deutschen Unternehmen gaben in einer aktuellen Befragung des Branchenverbandes Bitkom an, wichtige Entscheidungen würden zunehmend auf Basis von Datenanalysen getroffen, bei mehr als zwei Drittel der Befragten spielen Datenanalysen eine zunehmend wichtigere Rolle in der Wertschöpfung“, schreibt SZ-Redakteur Helmut Martin-Jung.

„Konzerne sind zerfressen vom Bewahrertum“

Unternehmen können enorme Wettbewerbsvorteile durch die Digitalisierung erreichen, sie wirkt „wie ein Brandbeschleuniger“. Das Problem: Viele Mitarbeiter wehren sich gegen Innovation. „Konzerne sind zerfressen vom Bewahrertum“, wird Philipp Depiereux im Artikel zitiert. Um diese Bewahrungskräfte zu umgehen, empfiehlt er: „Gründen Sie eine Digital-Einheit außerhalb des Unternehmens“. Dort können Innovations- und Digitalprojekte „unabhängig vom Mahlstrom der Bürokratie, von Compliance-Bedenken, juristischen Fragen und ähnlichen Hindernissen“ entwickelt werden. Was zählt, ist Schnelligkeit. Von der Idee, über die Entwicklung eines Prototyps bis hin zu ersten Kunden-Tests vergehen meist nur wenige Wochen. Verlaufen die Tests positiv, können Digitalprojekte auch leichter in die Kernorganisation integriert werden. Denn dann kann der Erfolg des Projekts mit Zahlen und Daten nachgewiesen werden – Fakten, gegen die selbst der größte Skeptiker nicht ankommt.

Darüber hinaus hat die externe Digitaleinheit einen weiteren positiven Nebeneffekt: Die „Talente der Zukunft“, wie sie Depiereux nennt und damit vor allem unternehmerisch denkende Digitalexperten meint, findet man vor allem in den Großstädten. An einen Unternehmens-Hauptsitz in der Provinz lassen diese sich nur schwer locken. Dennoch bleibt der Fachkräftemangel in diesem Bereich extrem. Und selbst datenbasiertes Sourcing und Recruiting stößt dort an seine Grenzen, wo es die richtigen Leute schlicht und ergreifend nicht gibt.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel der Süddeutschen Zeitung.

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