Internet of Things – European Innovation Hub koordiniert EU-Projekt im Wert von 50 Millionen Euro

19. Februar 2016

Großer Erfolg für den Startup Hub: Die etventure-Tochter koordiniert ein neues Förderprogramm der Europäischen Kommission. Ziel des Projekts „IoT- European Platforms Initiative“ (IoT-EPI) ist es, gemeinsame Technologie-Standards für die Entwicklung erfolgreicher IoT-Produkte zu schaffen. Das Programm ist auf drei Jahre angelegt und wird mit rund 50 Millionen Euro gefördert.

Das „Internet der Dinge“ („Internet of Things„) bezeichnet die Vernetzung von „Dingen“, also von Gegenständen und Objekten, über das Internet. Seien es Wearables wie zum Beispiel Fitnessarmbänder, die den Puls messen und die Anzahl der Schritte zählen, vernetzte Geräte und Anwendungen im Bereich „Smart Home“ und „Connected Cars“ oder die M2M-Kommunikation („Machine-to-Machine“) der Industrie 4.0 – das Internet der Dinge revolutioniert Wirtschaft und Alltagsleben und ist einer der wichtigsten Treiber der digitalen Transformation.

Auch die EU hat die Bedeutung des Themas erkannt und das Förderprogramm „IoT- European Platforms Initiative“ gestartet. Sieben europäische Forschungs- und Innovationskonsortien beteiligen sich an dem Projekt, das vom European Innovation Hub koordiniert wird. Durch das Programm sollen Standards für die nächste Generation des Internets gesetzt und Plattformen für innovative IoT-Lösungen entwickelt werden.

„Das Ziel der Initiative ist es, den IoT-Standort Europa zu stärken und zukunftsweisende Wirtschaftspolitik zu gestalten“, erklärt Laura Kohler, Geschäftsführerin des European Innovation Hub. „Dazu gehört die Unterstützung von Gründern, Technologietransfer und der Aufbau eines europaweiten IoT-Ökosystems.“ Der European Innovation Hub kann dabei auf seine Erfahrung im Bereich Startup Growth und Corporate Innovation zurückgreifen. In Verbindung mit dem eigenen starken Netzwerk innerhalb Europas macht das den European Innovation Hub zum idealen Projektkoordinator.

Als Tochter von etventure kann der European Innovation Hub zudem aus der unternehmenseigenen Expertise schöpfen. Mit Kunden wie Klöckner & Co oder der Deutschen Bahn hat etventure bereits verschiedene Projekte im Bereich Internet of Things umgesetzt.

Das Förderprogramm wird beim Mobile World Congress in Barcelona erstmals vorgestellt. Am 23. Februar findet zur „IoT- European Platforms Initiative“ eine Informationsveranstaltung am Stand der Europäischen Kommission statt. Ein Nachbericht zum Kongress folgt dann ebenfalls hier im Blog.

Kommentare

European Innovation Hub auf dem Mobile World Congress und 4YFN 1. März 2016 um 13:41

[…] Mehr als 800 Mobilfunkanbieter sind heute Mitglied der GSM Association (GSMA), die 1987 ins Leben gerufen wurde. Der Mobile World Congress ist die wichtigste Veranstaltung der weltweit aktiven Industrievereinigung und zählt mit seinen mehr als 100.000 Besuchern aus 204 Ländern zu den größten IT-Messen der Welt. Neben Mobil-Trends stand in diesem Jahr auch das Thema Internet of Things (IoT) im Fokus der Ausstellung und der Kongresse. Am Dienstag stellten Laura Kohler, Geschäftsführerin des European Innovation Hub, und David Remon, Projektmanager bei Libelium, daher zum ersten Mal interessierten Messebesuchern und weiteren Vertretern der Europäischen Kommission das neue EU-Programm „IoT – European Platform Initiative“ (IoT-EPI) vor. Kathleen Olstedt, Koordinatorin von IoT-EPI bei European Innovation Hub, diskutierte an den anderen Messetagen mit Unternehmen, Startups und anderen IoT-Experten erste Kooperationsmöglichkeiten. Im neuen EU-Förderprogramm arbeiten europaweit sieben Forschungs- und Innovationskonsortien zusammen. Ihr Ziel: gemeinsame Technologie-Standards für die Entwicklung erfolgreicher IoT-Produkte zu schaff… […]

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Autor

Doris Bärtle ist PR Managerin bei etventure. Zuvor arbeitete sie im Bereich Unternehmens- und Markenkommunikation und im Event Management.

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