EuropeanPioneers: Einblick in die Startups – MYCHOPCHOP

Ab sofort wollen wir in unserem Blog regelmäßig neue Startups vorstellen, die Teil des EU-Förderprogramms von EuropeanPioneers sind. Der von etventure geleitete Accelerator EuropeanPioneers bietet innovativen Newcomern finanzielle und inhaltliche Starthilfe. Insgesamt 13 verschiedene Startups wurden aus 660 Bewerbern ausgewählt und erhalten im aktuell zweiten Badge mehr als 2 Mio. Euro EU-Förderung. Heute werfen wir einen Blick hinter die Kulissen von MYCHOPCHOP, einem Technologie-Startup im Food-Bereich.

 

MYCHOPCHOP – der intelligente Küchenhelfer

MYCHOPCHOP ist ein Startup aus London, das gerade mit seiner gleichnamigen Koch-App gestartet ist. Das Besondere an MYCHOPCHOP: Die App basiert auf künstlicher Intelligenz und leitet Hobbyköche von der Auswahl der Rezepte, über die Erstellung der Einkaufsliste Schritt für Schritt durch den gesamten Kochprozess. Auf diese Weise können auch Nicht-Profis mehrere Gänge gleichzeitig zubereiten, ohne den Überblick zu verlieren.

 

Mit EuropeanPioneers zum erfolgreichen Markteintritt

Durch die Förderung von EuropeanPioneers erhält MYCHOPCHOP nicht nur finanzielle Starthilfe. Der EU-Accelerator bietet den Startups auch inhaltliche Unterstützung, beispielsweise bei der Validierung des Produkts, der Go-to-Market-Strategie und vor allem durch den Zugang zu einem weitreichenden Mentorennetzwerk.

Beispielsweise wurde die App gemeinsam mit dem Team der European Pioneers und weiteren Hobbyköchen in Live Testing Sessions auf Herz und Nieren überprüft.

Das Team rund um MYCHOPCHOP-Gründerin JinA Bae hat aber nicht nur EuropeanPioneers von sich überzeugt. Das Startup konnte mit seinem intelligenten Koch-Tool schon mehrere renommierte Auszeichnungen gewinnen u.a. beim Startup Weekend London, beim  4YFN – Mobile World Congress oder bei Innovate UK’s Digital Catapult. 

 

Ein kleines Team mit Begeisterung für Technik und gutes Essen

JinA Bae, selbst eine passionierte Köchin, wagte den Sprung von der Unternehmensberatung McKinsey zur Gründung des eigenen Startups. „Ich hatte selbst immer Probleme mit dem richtigen Timing beim Kochen. Durch MYCHOPCHOP weiß man immer, welcher Schritt als nächster kommt. Dadurch ist die Zubereitung eines Menüs wesentlich einfacher und entspannter.“

Zum fünfköpfigen MYCHOPCHOP-Team gehören neben JinA noch zwei Software-Entwickler, ein Spezialist im Bereich Private Equity und ein Quantenphysiker – allesamt ehemalige Berater. Vor allem teilen sie aber eine gemeinsame Begeisterung für Technik und gutes Essen. So innovativ wie MYCHOPCHOP selbst ist auch die Zusammenarbeit des Teams: Ein gemeinsames Office gibt es bislang nicht. Stattdessen arbeiten die Teammitglieder entweder im Home Office, in der eigenen „Entwicklerbude“ oder sie treffen sich im Co-Working Space des Digital Catapult in London.

Wer sich selbst ein Bild von MYCHOPCHOP verschaffen will: Zur App geht es hier lang.

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Autor

Doris Bärtle ist PR Managerin bei etventure. Zuvor arbeitete sie im Bereich Unternehmens- und Markenkommunikation und im Event Management.

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