People of etventure – „etventure ist eher Rafting als gemütliche Bootstour“

13. November 2017

Weiter geht’s mit unserer Reihe People of etventure. Diesmal erzählt unser Startup-Guru aka Head of Company Building Sebastian Esser, was ihn beruflich und privat so umtreibt.

Sebastian Esser

Was machst Du bei etventure?

Ich leite den Company Builder und betreue unser Startup-Portfolio operativ und finanziell. Zusätzlich bieten wir mit meinem Team Performance-basierte Beratungen für Corporates und etventure-Kunden an. Wir bringen also die Expertise zu bereits bestehenden Mitarbeitern, untersuchen gemeinsam mit ihnen den Markt und gründen für sie zum Teil eigenständige Unternehmen.

Was magst Du am meisten an Deiner Arbeit bei etventure?

Ich finde es großartig, neue Ideen zu entwickeln – so entstehen aus einem leeren Blatt Papier plötzlich Arbeitsplätze. Menschen reden darüber, beschäftigen sich damit, bezahlen mit der Idee ihre Miete. Wir verändern die Welt in vielen kleinen Teilen. Das finde ich super. Ich mag außerdem, wie engagiert die Leute hier sind – das macht die Arbeit abwechslungsreich und emotional. Abgesehen davon muss man sich kontinuierlich anpassen – allein schon, weil sich Technologie ständig verändert und damit auch der Markt, und das macht es aufregend. Wir sind dicht am Puls der Zeit. Bei etventure ist man nie in ruhigem Fahrwasser, und mir macht Rafting definitiv mehr Spaß als eine langsame Bootstour.

Wie war Dein erster Arbeitstag bei etventure?

Ich wurde sehr nett empfangen und konnte direkt in einzelne Themen reinspringen. Es fühlte sich gleich sehr vertraut an. Auch wenn die ganzen Namen am Anfang schwierig waren.

Was macht für Dich etventure aus?

etventure befindet sich kontinuierlich im Wandel, und das geschieht vor allem durch permanente Auseinandersetzung und Anpassung. Wir versuchen die Herausforderungen unserer Partner und Kunden konkret am und im Markt zu lösen. Das empfinde ich gerade hinsichtlich der Digitalisierung als etwas Besonderes. Auch, weil wir immer zu begeistern wissen. Ein weiteres großes Unterscheidungsmerkmal von etventure ist für mich, dass wir dem Strom voraus schwimmen und uns recht früh mit alternativen Arbeitsmodellen beschäftigen.

Was machst Du einen Tag lang ohne etventure?

Ich bin ein echter Familienmensch und verbringe meine Zeit ausschließlich mit Menschen, die mir wirklich wichtig sind. Dazu zählen natürlich auch meine Freunde. Ich will gute Gespräche führen und mich mit Themen beschäftigen, die mich fesseln. Außerdem liebe ich alles, was mit Bällen zu tun hat – so hab‘ ich beispielsweise früher sehr intensiv Fußball gespielt, ich mag Tennis ganz gerne und mittlerweile finde ich auch eine Runde Golf sehr cool. Mir fällt’s zwar schwer, morgens um sieben zum Joggen zu gehen – hauptsächlich, weil die Gelenke nicht mehr so mitmachen wie früher –, aber ich brauche definitiv den körperlichen Ausgleich, um die Akkus wieder aufzuladen.

Mit welcher Art von Menschen arbeitest Du gerne zusammen?

Ich brauche Menschen mit Drive, die nicht Probleme, sondern Herausforderungen sehen und auch annehmen. Menschen, die mutig sind und Entscheidungen treffen können. Die nicht im 9-to-5-Rhythmus ihren Tag von einer Liste abhaken, sondern die leidenschaftlich ihre Umwelt mitgestalten wollen. Menschen, die selber denken und die einen challengen können. Niemand muss meiner Meinung sein. Im Gegenteil. Wenn mich jemand mit guten Argumenten überzeugen kann, find‘ ich das super. Kurz gesagt – ich mag Leute, die nicht in vorgefertigten Schienen denken, sondern die vielmehr über den Tellerrand schauen.

Was glaubst Du, schätzen Deine Kollegen an Dir besonders?

Ich glaube, jeder, der mit mir arbeitet, schätzt meinen pragmatischen Ansatz – und meinen Einsatz.

Woher weißt Du, dass Du einen guten Job gemacht hast?

Wenn ich merke, dass Leute mich immer wieder konsultieren und meine Meinung suchen. Es ist ein tolles Gefühl, Lösungen zu bieten, die dann mit dem Kunden funktionieren.

Wenn Du auf dem Cover eines Magazins erscheinen könntest – welches Magazin würdest Du Dir aussuchen und warum?

Das Times Magazin. Es wäre toll, wenn ich es mal schaffen könnte, durch beruflichen Erfolg anderen Menschen etwas zurückzugeben und dadurch Anerkennung zu erlangen. Dabei würde ich natürlich auch gerne als Vorbild agieren.

Was ist das Verrückteste, das Du je gemacht hast?

Ich bin leider nie nackt durchs Fußballstadion gerannt. In dem Sinne habe ich also gar nichts Verrücktes zu erzählen… Außer… Naja, mir fällt da eine Sache ein, die wäre von der Kategorie aber eher “Most Shocking Moments In Life”: Als ich früher in der Schule war, habe ich mir nebenbei mein Taschengeld bei einer Gebäudereinigung verdient. Die hatten sich aufs Leerräumen und Entrümpeln von Drogenhäusern spezialisiert. Und da kriegt man echt genug zu sehen. Einmal sollten wir in einem der Häuser alle Sachen entsorgen – Matratzen, Gerümpel, all das Zeug, das eben so anfällt. Wir mussten da erst mal die dicken Insekten-Granaten reinschmeißen, um dem ganzen Ungeziefer den Garaus zu machen. Es ist kaum zu glauben, wie schnell Käfer und Maden die Kontrolle über eine Wohnung an sich reißen können, und gerade leerstehende Drogenhäuser neigen ja eher zur Unordnung. Na jedenfalls… wir sind dann so durch die Räume gezogen, um die Lage zu sichten, und als wir dann schließlich im Badezimmer ankamen, fanden wir dann leider mehr als nur liegengelassene Kleidung. Ich will da jetzt gar nicht weiter ins Detail gehen. Nur soviel: Es war kein schöner Anblick.

Was würdest Du mit 1 Million Euro machen?

Ich würde das Geld teilweise an meine Geschwister geben, teilweise schlau anlegen. Vielleicht würde ich auch einen Mining-Server für Kryptowährungen bauen. Ich hab‘ davon zwar ehrlich gesagt nicht sooo viel Ahnung, echt, aber wenn du ein bisschen Geld in eine Sache investierst, interessierst du dich auch dafür, dann schaust du eher mal nach. Ich finde hierbei den Wandel so spannend, dass Maschinen anfangen, sich gegenseitig zu bezahlen. So kann jetzt mein Rasenmäher den Wettersensor bezahlen, damit der dem sagen kann: “Schau, es regnet nicht.” Dann fährt der Rasenmäher raus in den Garten und erledigt seinen Job. Das finde ich super cool.  

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