„Sei Du selbst, vertraue auf deine persönlichen Stärken und sei Dir darüber im Klaren, was Du willst“

08. Januar 2019

Gleichberechtigung und Diversität werden bei etventure groß geschrieben. Deshalb wollen wir hier auch die Frauen zeigen, die das Unternehmen maßgeblich mitgestalten und weiterentwickeln. Wibke Ellinghaus ist Head of Project Management und bereits seit 5 Jahren bei etventure und erzählt im Interview, was sie an ihrer Arbeit besonders schätzt und welche Erfahrungen sie auf ihrem Weg zur Führungskraft gemacht hat.

Frauen bei etventure

1. Was machst Du bei etventure?

Als Head of Project Management kümmere ich mich um die etventure-Organisationsstruktur für unser weiterhin wachsendes Projektmanagement-Team, aktuell insbesondere um Themen wie Skalierung und Teamführung. Darüber hinaus kümmere ich mich um die optimale Zusammenarbeit mit allen weiteren Bereichen, die auf unseren Kundenprojekten involviert sind, zum Beispiel Product Management, Marketing, Sales, IT und Design. Nicht zuletzt geht es bei mir auch immer um die Themen Projekt-Setup und Qualitätssicherung im Hinblick auf die hohen Ansprüche an unsere Innovationsprojekte.

2. Was magst Du am meisten an Deiner Arbeit bei etventure?

Zuallererst: Das Team. Es macht immer wieder Spaß zu erleben, wie motiviert alle Mitarbeiter sind und mit welcher Passion jeder Tag für Tag versucht, das Beste aus sich selbst und etventure herauszuholen. Daneben gefällt mir die Abwechslung. Ich finde es faszinierend, dass man immer wieder in die unterschiedlichsten Industrien geworfen wird, mit denen man teilweise zunächst wenig anfangen kann. Und dann ist man zwei Wochen im Projekt und steckt plötzlich schon tief in der Materie. Abgesehen von den Projekten schätze ich außerdem die Möglichkeit, proaktiv an Themen, die mir wichtig sind, zu arbeiten und diese voranzutreiben. Das finde ich sehr wertvoll.

3. Definiere einen großartigen Leader. Welche Eigenschaften haben Deiner Meinung nach große Führungskräfte?

Eine großartige Führungskraft motiviert, fördert und sorgt für die Rahmenbedingungen, die jedem Mitarbeiter ermöglichen sich zu entwickeln und weiter zu wachsen. Sie muss einerseits für Stabilität sorgen und Verantwortung übernehmen – darf aber auch unangenehme Konflikte nicht scheuen – und auf der anderen Seite dem Team Vertrauen und Verantwortung abgeben, wofür wiederum wichtig ist, dass sie eine Kultur des Scheiterns fördert und sich selbst zurückstellen kann.

4. Welche Strategien können Frauen dabei helfen, eine wichtigere Rolle im Unternehmen zu übernehmen?

Grundsätzlich würde ich Frauen nichts anderes raten als männlichen Kollegen, wobei die Umsetzung am Ende Frauen – und da schließe ich mich auch vollständig ein – vielleicht etwas schwerer fällt: Sei Du selbst, vertraue auf deine persönlichen Stärken und sei Dir darüber im Klaren, was Du willst. Wenn ich als Frau diese Sicherheit habe, fällt es auch viel leichter, eine gewisse Stärke nach außen auszustrahlen, ohne dass ich vermeintlich männliche Verhaltensweisen kopieren muss. Dazu gehört übrigens auch „nein“ sagen. Etwas strategischer gedacht kann es auch helfen, sich einerseits Vorbilder auf der anderen Seite, aber auch klare Unterstützer im Unternehmen zu suchen.

5. Was ist eine Führungslektion, die Du in Deiner Karriere gelernt hast?

Eine von vielen Führungslektionen ist, dass ich verstanden habe, dass es nicht meine Aufgabe ist, es allen recht zu machen und persönlich jedes Problem zu lösen. Teilweise musste ich schmerzhaft lernen, dass ich den in der Rolle bereits angelegten Konflikten nicht aus dem Weg gehen kann. Das mag auf der Hand liegen, war aber für mich ein Prozess des Lernens. Ein weiteres, wichtiges Learning war, dass die klare Kommunikation von Zielen und Erwartungen essentiell ist, um dem Team Orientierung und auch Sicherheit zu geben, Insbesondere in einem Umfeld, das von hoher Eigenverantwortung geprägt ist.


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Autor

Doris Bärtle ist PR Managerin bei etventure. Zuvor arbeitete sie im Bereich Unternehmens- und Markenkommunikation und im Event Management.

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