People of etventure – „Je anders-denkender die Menschen sind, desto besser“

Weiter geht’s in unserer Reihe „People of etventure“. Diesmal erklärt uns Principal Peter Feldmeier, wieso es für gute Beratung ein Team von offenen, neugierigen Menschen braucht und keine „Schnarchzapfn“. Und warum er gerne mal die Antarktis bereisen würde.

Peter Feldmeier, Principal etventure Team

Was machst Du bei etventure?

Von der Funktion her bin ich Principal, d.h. ich betreue Projekte in den unterschiedlichsten Branchen mit den einzelnen Teams, gehe aktiv raus und unterstütze unsere Kunden bei der Generierung und Umsetzung neuer Ideen, der Anwendung gemeinsam entwickelter Arbeitsmethoden und dem Transfer dieser Methoden in die Kernorganisation.

Was magst Du am meisten an Deiner Arbeit bei etventure?

Ich mag die ständige Abwechslung in unseren Projekten durch die hohe Branchenvielfalt, resultierend aus der Tatsache heraus, dass wir als Methoden-Anbieter einfach unzähligen Kunden wirklich helfen können. Wir liefern echte Ergebnisse und nicht die reinen PowerPoint-Schlachten, welche die Beratungsbranche leider so häufig “auszeichnen”.

Wie war Dein erster Arbeitstag bei etventure?

Offen und herzlich. Die Leute waren super interessiert und nett – wir sind zum Mittagessen auch in großer Runde raus und haben uns toll unterhalten. Es lief also ziemlich rund.

Was macht für Dich etventure aus?

Ich finde unsere Arbeitsatmosphäre einzigartig. Hier werden keine Hierarchien gelebt oder ausgespielt. Im Gegenteil – alle haben eine Rolle und spielen stark im Team. Egal, ob in der Geschäftsführung, im Projektmanagement, Marketing oder in der HR: Alle Funktionsbereiche sind in offenem Austausch miteinander und unterstützen sich gegenseitig. Man lässt Leute gestalten und machen – und das trägt immens dazu bei, dass wir noch bessere Ergebnisse liefern, weil alle einfach mehr Freude bei der Arbeit haben. etventure ist ein bunt-gemischter Haufen von Menschen, die zum Teil sehr unternehmerisch geprägt sind und idealerweise bereits in Startups gearbeitet haben. Das sorgt für einen gewissen Drive. „Schnarchzapfn“ – um’s mal auf gut bayrisch zu sagen – sucht man vergebens.

Was machst Du einen Tag lang ohne etventure?

Ich habe eine vierjährige Tochter, was nebenbei gesagt ein ganz bezauberndes Alter ist, und versuche mit ihr jedes Wochenende mindestens einen Ausflug zu machen. So geht’s im Sommer beispielsweise in den Zoo, was momentan ein absolutes Highlight ist – wir haben schon Jahreskarten gekauft – und im Winter in Spielwelten oder ins Marionettentheater. Quality Time mit meiner Familie liegt mir sehr am Herzen.

Mit welcher Art von Menschen arbeitest Du gerne zusammen?

Mit offenen und ehrlichen Menschen, die keine falschen Spielchen spielen und die das Gesamtwohl der Firma bzw. des Teams im Blick haben. Unternehmerisch handelnde Persönlichkeiten, die aktiv Themen vorantreiben und die nicht wie kleine Kinder an der Hand geführt werden müssen. Bunt gemischte Charaktere, die mehrere Blickwinkel mitbringen, und bloß keine Berater-Prototypen, die alle das gleiche denken. Ich habe lieber Menschen um mich, die ihre eigene Meinung vertreten. Uns geht’s ja gerade darum, neue Ideen zu entwickeln, das heißt: je “andersdenkender” die Menschen, desto besser werden wir in unseren Projekten.

Was glaubst Du, schätzen Deine Kollegen an Dir besonders?

Dass ich ihnen in den Projekten den nötigen Freiraum lasse, um einfach mal gestalten und machen zu können. Dass ich aber andererseits auch immer da bin, wenn Not am Mann ist. Ich bin keiner, der top-down managed, vielmehr ermutige ich zu aktiver Mitarbeit. Selbst oder gerade dann, wenn was schief geht.

Woher weißt Du, dass Du einen guten Job gemacht hast?

Ich weiß, dass ich einen guten Job gemacht habe, wenn unsere Kunden uns für die Marktstart-Phase beauftragen und wir nach der ersten Empathy-Projektphase handfeste unternehmerische Aufbauarbeit leisten. Wirklich glücklich bin ich, wenn ich sehe, dass wir über die Projektlaufzeit hinaus eine echte Begeisterung im Team entfachen konnten. Wenn wir von mehreren Menschen auf Kundenseite positives Feedback bekommen und sie neue Arbeitsmethoden in die Kernorganisation tragen. So sehen wir unmittelbar, welchen direkten Beitrag wir mit unserer Arbeit leisten. Dass wir das Mindset von Menschen ändern können. Das gibt mir ein Gefühl, erfolgreich zu sein mit dem, was ich mache.

Wenn Du auf dem Cover eines Magazins erscheinen könntest – welches Magazin würdest Du Dir aussuchen und warum?

Ehrlich gesagt sehe ich mich nirgends. Ich bin kein Freund von so einer starken “öffentlichen” Präsenz. Wäre es allerdings ein Muss, dann würde ich mich in Zukunft auf dem Cover des “Wine Spectators” sehen. Vorausgesetzt, ich hätte endlich so ein großartiges Weingut ins Leben gerufen und würde somit glücklich in der Toskana oder dem Napa Valley weilen.

Was ist das Verrückteste, das Du je gemacht hast?

Ich bin – weil ich zwischen Job und Studium ein wenig Freizeit hatte und die Welt sehen wollte – dreieinhalb Monate lang allein durch Südamerika gereist. Ich kannte niemanden dort, und war aufgrund der Nebensaison auch nicht gerade umzingelt von Menschen. Das war schon sehr besonders, und mir fallen deswegen auch unzählige Begebenheiten ein. In Costa Rica beispielsweise, wo es nur geregnet hat, wollte ich einen der unzähligen Vulkane besteigen – nur hab ich den Vulkan noch nicht mal gesehen, weil’s so neblig war. Und es kommt noch besser: Als meine Gruppe und ich dann schließlich auf einem der Berge waren, braute sich über uns ein so starkes Gewitter zusammen, dass uns durch die Elektrizität in der Luft wortwörtlich alle Haare zu Berge standen. Wir mussten die Tour schließlich abbrechen, da unser Guide der Meinung war, es wäre zu gefährlich. Ich war außerdem in Ushuaia, der Hauptstadt des Feuerlandes und zugleich südlichsten Stadt der Welt, wo es nur zwei offene Hotels und ein Restaurant gab, weil kein Tourist in der Nebensaison da runtergeht. Die Stadt war ehrlich gesagt ein wenig „spooky“, so ausgestorben wie die war, aber auch wahnsinnig interessant. Immerhin legen dort die Schiffe für die Antarktis ab.

Was würdest Du mit einer Million Euro machen?

Also wenn ich jetzt mal nicht an Immobilien denke – weil ich hätte gern eine Münchner Stadtwohnung für den Lebensabend, wobei… da komm’ ich vermutlich mit einer Million Euro sowieso nicht weit – würd’ ich sagen: eine spannende Reise in die Antarktis. Das wäre ein Anfang. Warum ausgerechnet Antarktis? Ich mag die Abgeschiedenheit! Außerdem hab ich früher leidenschaftlich gern fotografiert, und die Antarktis bietet so viele tolle Motive. Ich wäre dann am liebsten auf so einem Eisbrecher unterwegs, wo du auch ein gutes Essen bekommst – und dazu ein Glas guten Wein. Was mich zusätzlich reizen würde, ist eine Skulptur von Tony Cragg und ein original Sean Scully.

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Autor

Als einer, der ständig nach dem Warum? fragt, stellt Alexander Popowitsch seit März 2017 nicht nur die richtigen Fragen, sondern vor allem das Content Marketing bei etventure.

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