People of etventure – „Ein Produkt sollte nicht nur dem Kunden nutzen, sondern auch globale Probleme lösen“

Diesmal erzählt Philipp Leonhardt über seine Arbeit als Produktmanager bei etventure, über Multitasking beim Bewerbungstelefonat und seinen Traum von einer Weltreise mit echtem sozialem Mehrwert.

Philipp Leonhardt_People

Was machst Du bei etventure?

Ich bin Produktmanager und damit verantwortlich für die Umsetzung von neuen, wegweisenden Ideen für unsere Kunden. Außerdem bin ich dafür zuständig, unsere Mitarbeiter mit unseren Methodiken – also beispielsweise Design Thinking, Lean Startup oder Scrum – vertraut zu machen und auch die Weiterentwicklung dieser Methoden voranzutreiben.

Was magst Du am meisten an Deiner Arbeit bei etventure?

Vor allem mag ich, dass ich bei etventure sehr autonom arbeiten kann. Natürlich bin ich Teil eines Projektteams und muss bestimmte Ziele und Deadlines einhalten. Alles weitere kann ich mir aber sehr frei einteilen und kann selbst entscheiden, wie und wann ich welche Dinge erledige. Diese Freiheit schätze ich sehr.

Wie war Dein erster Arbeitstag bei etventure?

Unheimlich stressig und voller neuer Eindrücke. Ich war schon in der Mittagspause zum Kennenlern-Lunch-Termin mit einem Bewerber eingeplant. Im Anschluss ging es dann an die Planung meines ersten Vor-Ort-Termins beim Kunden, der schon am nächsten Tag in Düsseldorf stattfand. Vorsichtiges Herantasten? Eher nicht. Dafür war ich schon von Tag 1 an bei etventure als vollwertiges Teammitglied im Projektgeschäft integriert. Das alles haben mir die Kollegen im Berliner Office mit Blumen und Süßigkeiten an meinem neuen Arbeitsplatz versüßt.

Was macht für Dich etventure aus?

Bei etventure hat man nie den Eindruck, dass wir uns zufrieden geben und uns auf dem Status quo ausruhen. Es ist immer etwas im Gange und wir streben ständig danach, uns zu verändern, besser zu werden und zu wachsen. Stillstand gibt es nicht. Was etventure außerdem ausmacht: Wir wollen die Kunden nicht mit schicken Powerpoint-Präsentationen überzeugen, sondern echte Produkte und Services entwickeln. Sonst wäre ich als Produktmanager auch ziemlich überflüssig 😉 .

Was machst Du einen Tag lang ohne etventure?

Ich verbringe Zeit mit meinem Sohn Vincent, gehe laufen im Wald und treibe eigene Projekte voran. Das ist aktuell mein Online-Shop salacca.com, auf welchem ich zusammen mit meiner Frau asiatische Tees verkaufe. Und nein, dahinter steckt eigentlich gar keine große Leidenschaft für Tee, sondern vielmehr eine brachliegende Geschäftsidee. Wir hatten die Seite entdeckt, die nicht mehr betrieben wurde und das Ganze dann neu aufgebaut. Manchmal muss man einfache Dinge nur ein wenig besser machen und die passende Nische finden. Auch durch etventure erhält man immer wieder neuen Input für die eigenen Projekte. 

Mit welcher Art von Menschen arbeitest Du gerne zusammen?

Ich arbeite gerne mit Menschen, die sich selbst nicht in den Mittelpunkt stellen, sondern ihre Argumente. Außerdem finde ich es toll, wenn meine Arbeitskollegen großen Einsatz für das jeweilige Projekt zeigen, aber auch eine Persönlichkeit außerhalb des Jobs haben. Schließlich muss man auch im Arbeitsalltag mal eine Pause einlegen und abschalten können. Das funktioniert nur, wenn man auch über andere Dinge als den Job sprechen kann.

Was glaubst Du, schätzen Deine Kollegen an Dir besonders?

Ich glaube, sie schätzen vor allem meine Hilfsbereitschaft und meine Zuverlässigkeit. Außerdem kann man sich mit mir auch über viele Themen außerhalb eines Projektes unterhalten. Zum Beispiel teile ich gerne meine Reisetipps. Während meiner langen Auslandsaufenthalte in Australien und den USA sowie einer Weltreise konnte ich schon die eine oder andere Ecke unserer Welt entdecken. 

Woher weißt Du, dass Du einen guten Job gemacht hast?

Wir testen unsere Produkte bereits in der Entwicklung direkt am Kunden bzw. dem späteren Nutzer und können so sehen, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Der wichtigste Gradmesser für mich – und auch für das Produkt-Team insgesamt – ist deshalb natürlich, dass meine etventure Kollegen und unsere Kunden die Produkte, die wir entwickelt haben, wirklich nutzen und damit auch nach außen treten. 

Wenn Du auf dem Cover eines Magazins erscheinen könntest – welches Magazin würdest Du Dir aussuchen und warum?

Das Tollste wäre es, mit einem von mir entwickelten Service oder Produkt auf dem Cover von GEO zu erscheinen. Denn ich denke, dass wir als Produktmanager die Aufgabe haben, eben nicht nur bessere Produkte zu entwickeln, um mehr Geld zu verdienen. Wir sollten dabei auch die globalen Probleme – allen voran den Klimawandel – berücksichtigen, um unsere Welt zu verbessern. Ich möchte nicht zu den Menschen gehören, die sagen: „Wenn ich dieses umweltschädliche Produkt nicht entwickle, macht es jemand anderes.” Lieber sage ich: „Wir haben das Produkt so entwickelt, weil wir damit nicht nur dem Nutzer helfen, sondern auch die Umwelt schützen.”

Was ist das Verrückteste, das Du je gemacht hast?

Ich habe mal ein Bewerbungstelefonat geführt, während ich auf einem 150 kg schweren Lastenrad gefüllt mit 60 Liter Suppe unterwegs durch Berlin war. Warum? Ich hatte gerade einen Pilottest für Essensverkäufe vom Lastenrad gestartet, als kurzfristig die Anfrage für das Bewerbungsgespräch reinkam. Also war Multitasking gefragt. Das war ziemlich schräg, aber auch echt klasse, denn der Bewerber wurde dann tatsächlich eingestellt.

Was würdest Du mit 1 Million Euro machen?

Ich würde meine Familie schnappen und eine weitere Weltreise machen. Diesmal jedoch mit der Vorgabe, dass wir in jedem Land, welches wir bereisen, etwas umsetzen, was den Menschen dort langfristig hilft. Die Liste ist lang und beinhaltet Schulbücher für Kinder, Brunnen für Bauern oder eine sichere Stromversorgung für Krankenhäuser. Mein Ziel wäre es, mindestens 50 Prozent des Geldes so zu investieren, dass daraus bessere Bedingungen für arme Menschen entstehen.

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Autor

Doris Bärtle ist PR Managerin bei etventure. Zuvor arbeitete sie im Bereich Unternehmens- und Markenkommunikation und im Event Management.

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