„Wealth Management 2020“: Banking- und Fintech-Konferenz zur Zukunft des klassischen Wealth Managements in Berlin

05. August 2015

Branchenfremde, neue Wettbewerber stoßen mit innovativen, digitalen Lösungen in den traditionellen Finanzmarkt vor, verändern die Branche grundlegend – und setzen Banken und Finanzdienstleister zunehmend unter Druck. Dies betrifft auch den Bereich des klassischen Wealth Managements. Ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Zukunft des Private Banking wird sein, wie gut die Banken die Anforderungen einer neuen Kundengeneration erfüllen.

Die eintägige Banking- und Fintech-Konferenz „Wealth Management 2020 – So geht’s digital und kundenzentriert“ am 1. Oktober 2015 in Berlin zeigt, wie sich die Kundenanforderungen im Jahr 2020 verändern werden, wie FinTechs diesen entgegnen und was Banken hieraus lernen können. Die eintägige Konferenz wird von den etventure-Unternehmen Berlin School of Digital Business sowie FintechStars GmbH ausgerichtet.

Sowohl paymentandbanking.com als auch financezweinull.de veröffentlichten bereits einen Gastkommentar von Gregor Puchalla, Geschäftsführer der FintechStars, zu den neuen Anforderungen im Wealth Management und die Vorankündigung zu der Veranstaltung.

Innovative Geschäftsmodelle im Wealth Management

In seinem Gastkommentar weist Gregor Puchalla darauf hin, dass sich die Anforderungsmuster der neuen Kundengeneration drastisch wandeln und digitale Lösungen zu einer Grundanforderung werden, die von den meisten Banken immer noch nicht ausreichend berücksichtigt werden.

Eine Befragung der FintechStars in Zusammenarbeit mit etventure, welche die wichtigsten Bedürfnisse und „Pain Points“ der neuen Kundengeneration im Wealth Management untersuchte, ergab, dass Kunden zunehmend klassische mit „Best-of-Internet“-Angeboten vergleichen. Für Kunden sind digitale Instrumente und Lösungen wichtig, die ihnen direkten Zugang zu Banksystemen und zu Know-how ermöglichen. Voraussetzung für die Nutzung sind dabei einfach zu bedienende Tools. Zudem gewinnen Kommunikation und Interaktion mit Berater, aber auch unabhängigen Experten und anderen Kunden über alle Kanäle hinweg zunehmend an Bedeutung. Die neuen Wettbewerber, innovative Fintechs,  greifen diese Kundenbedürfnisse auf und gestalten – mit der neuen Kundengeneration – Geldanlagen einfach und transparent und setzen so neue Benchmarks hinsichtlich der Gebührenstruktur sowie der Nutzerfreundlichkeit.

Auch wenn  diese Kunden der neuen Generation aufgrund ihres heute noch meist geringeren Vermögens für das Private Banking noch nicht zur Kern-Zielgruppe gehören, unterschätzen viele Banken das Risiko, das junge Anleger die so genannten Robo-Advisor oder Social-Trading Plattform nicht mehr verlassen, auch wenn sie in einigen Jahren vermögend und damit dann für das klassische Wealth Management interessant werden.

Die Banking- und FinTech-Konferenz „Wealth Management 2020“

Die Banking- und Fintech-Konferenz „Wealth Management 2020 – So geht’s digital und kundenzentriert“ am 1. Oktober 2015 in Berlin bietet sowohl FinTechs als auch Banken eine Plattform, um die Zukunft des Wealth Managements gemeinsam zu gestalten. Beide Seiten können von einander profitieren.

Auf der Veranstaltung präsentieren sich FinTechs wie quirion, vaamo und wikifolio, neben  Banken wie UBS, Consorsbank und HypoVereinsbank.

Im Anschluss werden die Teilnehmer aus dem Banken- und dem FinTech-Bereich unter Anleitung von Design Thinking-Coaches gemeinsam neue Ideen für die Gestaltung des digitalen Wealth Managements entwickeln und zukünftige Kooperationsmodelle diskutieren.

Eine detaillierte Agenda sowie die Möglichkeit zur Anmeldung unter  http://www.berlin-sdb.de/tagung/fintech-tagung/

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