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Preview zum DemoDay – Die Startups von EuropeanPioneers stellen sich vor – Teil 1

06. April 2016

Der DemoDay von EuropeanPioneers rückt näher: Am 14. April präsentieren die 13 Gründerteams der zweiten Förderrunde im Co-Working Space Ahoy! Berlin ihre Geschäftsmodelle und erreichten Milestones. Wir wollen die Startups schon vorab hier im Blog vorstellen. Los geht’s mit den Berliner Startup-Teams von Splash, BEACONInside, INFARM und Tracktics.

 

splash_logo

Splash

Splash hat eine App entwickelt, mit der 360-Grad-Videos aufgenommen und über soziale Netzwerke geteilt werden können – einfach, schnell und preisgünstig. Denn im Gegensatz zu den 360-Grad-Kameras bekannter Hersteller, die es bislang am Markt gibt und die mehrere Hundert Euro kosten, ist Splash im App Store kostenfrei zum Download verfügbar. Für das Erstellen der 30 bis 60 Sekunden langen Videos nutzt Splash einen speziellen Algorithmus, durch den Bilder, Videos und Ton übereinander gelegt und so virtuelle Räume geschaffen werden. Aus der Gruppe der dreizehn EuropeanPioneers-Teams ist Splash sicher das Startup, das zuletzt am meisten für Furore gesorgt hat. So konnten die Berliner Gründer bei der Digitalmesse „South by Southwest“, kurz SXSW, in Austin, Texas, den renommierten Gründerpreis in der Kategorie Virtual Reality für sich entscheiden. Auch die deutschen Medien – von Gründerszene, über Handelsblatt bis hin zur BILD – wurden auf Splash aufmerksam, denn wie die Horizont schreibt: „Was in Austin gehypt wird, hat durchaus das Zeug zum nächsten großen Ding.“ Ebenfalls beeindruckt zeigte sich Blogger und Tech-Größe Robert Scoble, der die App bereits vorab getestet und Gründer Michael Ronen getroffen hat. Dieser verfolgt mit Splash eine klare Vision: die Demokratisierung von Virtual Reality.

Splash_Moodbild

 

beaconinside_logo

BEACONInside

Beacons gelten im Marketing als der nächste große Trend. Mithilfe der Minisender erhalten Kunden beispielsweise Informationen zu Sonderangeboten auf ihr Smartphone, sobald sie das Geschäft betreten. Auch in der Gastronomie werden Beacons inzwischen bereits eingesetzt. Das EuropeanPioneers-Startup BEACONInside ist ein herstellerunabhängiger Anbieter einer iBeacon und Eddystone-Beacon-Management-Plattform. Das heißt, dass das Team um die BEACONInside-Gründer Michael Kappler und Cornelius Rabsch Unternehmen bei der Einführung und Umsetzung der iBeacon-Technologie unterstützt und für diese maßgeschneiderte Anwendungslösungen entwickelt. Die beiden Gründer lernten sich durch ihren gemeinsamen Arbeitgeber, das Berliner Unternehmen kaufDA, kennen. Mit ihren Erfahrungen in den Bereichen Entrepreneurship, Handel und (Mobile) Technology beschlossen sie 2014, gemeinsam BEACONInside zu gründen. Seitdem wächst BEACONInside kontinuierlich. „Wir verdoppeln unser Team alle 12 Monate und die Einnahmen wachsen sogar noch schneller“, erzählt Cornelius Rabsch. Mittlerweile hat das Startup Unternehmenskunden in mehr als 50 Ländern, darunter unter anderem Mondelez, McDonald’s, die Deutsche Bahn, Allianz, SAP und Fujitsu. Doch BEACONInside hat noch große Pläne: In den kommenden Monaten wollen die Gründer vor allem in die Weiterentwicklung ihres Angebots investieren. Das Ziel ist es, Unternehmen die notwendige Technologie, Infrastruktur und Services bereitzustellen, damit diese Kontext und Aufenthaltsort des Smartphone-Users noch besser verstehen und auf dieser Basis relevanten Content anbieten können.

BeaconInside_Moodbild

 

infarm_logoINFARM

Urban Gardening oder Urban Farming ist in aller Munde. Das Startup INFARM hat aus diesem Trend ein eigenes Geschäftsmodell entwickelt: „Farming as a Service“. Damit ist ein modular anwendbares, vertikales in-house farming Device gemeint. Dank dieser Technik können sowohl private als auch Business-Kunden das ganze Jahr über Obst und Gemüse anpflanzen. Statt weitläufigen Feldern benötigt INFARM dafür nur wenige Quadratmeter. In Regalen werden auf mehreren Ebenen übereinander verschiedenste Gemüse- und Salatsorten unter LED-Licht und in Hydrokultur angebaut. Die vertikalen Farmen können dabei per App überwacht und gesteuert werden. Die Idee des israelischen Gründers Erez Galonska entstand aus einem ganz persönlichen Bedürfnis heraus: Er wollte ebenso frisches Gemüse in Berlin essen können wie auf seinen Reisen an entlegene Orte der Welt. Nach unzähligen Stunden mit Recherchen und YouTube-Tutorials baute er gemeinsam mit seiner Freundin und seinem Bruder ein in-house farming System in seinem Wohnzimmer. Wenige Monate später entstand aus dieser Idee das Geschäftsmodell INFARM. Die Vision von Galonska ist es, hochwertige und frische Lebensmittel zu erschwinglichen Preisen zu kultivieren, Abfall zu beseitigen und die Umwelt zu schonen. „Im Jahr 2050 wird die Weltbevölkerung von sieben auf neun Millionen Menschen gewachsen sein, davon werden 86 Prozent in Städten leben. Um diese Menschen zu ernähren, werden wir deutlich mehr Anbaufläche brauchen als wir tatsächlich haben“, erklärt er. Schon jetzt wird das in-house farming Modul von der Metro Group genutzt. Ende 2016 / Anfang 2017 soll die Technologie dann weltweit vertrieben werden.

INFARM_Moodbild

 

tracktics_logoTracktics

Tracktics hat ein Datenanalyse-Tool für Fußballspieler entwickelt. Das System gibt dabei einen Überblick über sämtliche Leistungsdaten wie die zurückgelegte Strecke, die Geschwindigkeit oder die Heatmap, mit der angezeigt wird, wo sich ein Spieler überwiegend auf dem Fußballfeld bewegt. Diese Daten erlauben eine detaillierte Analyse der Fitness und der Fähigkeiten eines Spielers sowie der Spielstrategie im Team. Inzwischen hat Tracktics die Betaphase abgeschlossen, in der das Tool durch sieben verschiedene, hochklassige Fußballteams genutzt wurde. Bei der Entwicklungsarbeit hat das deutsche Startup Unterstützung sowie eine Finanzspritze aus dem Ärzteteam der deutschen Fußballnationalmannschaft erhalten.

Tracktics_Moodbild

 

Wer die 13 Gründerteams beim DemoDay am 14. April live in Berlin erleben möchte, kann sich dazu weiterhin über Eventbrite anmelden.

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