„Mehr Chance als Risiko“ – etventure in der Handelsblatt Cover Story

21. Oktober 2016

„Deutschland Digital – Wie die Wirtschaft die Transformation meistern kann“. Unter dieser Headline ist heute die aktuelle Wochenend-Ausgabe des Handelsblatt erschienen. In der Cover Story zum Titel „Mehr Chance als Risiko“ nehmen etventure sowie die etventure Kunden Haniel und Siegwerk einen prominenten Platz ein.

„Uber yourself before you get kodak’ed“ – Während diese Aussage im Silicon Valley schon Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden hat, realisieren viele Unternehmen in Deutschland erst jetzt, dass damit auch sie gemeint sind, und dass die Digitalisierung unvermeidbar ist, möchte man auch zukünftig noch ein funktionierendes Geschäftsmodell haben. Für die aktuelle Ausgabe hat das Handelsblatt einen genauen Blick auf die Digitalszene und die Digitalisierungsvorhaben deutscher Unternehmen geworfen und bringt es mit dem Titel „Mehr Chance als Risiko“ auf den Punkt. Denn die Digitalisierung betrifft alle Branchen und Unternehmen jeder Größe – und birgt ein enormes Potenzial.

Digitalisierung im „geschützten Raum“

„Die meisten Mittelständler haben erkannt, dass sie etwas ändern müssen an ihrem Geschäftsmodell“, wird etventure Gründer und Geschäftsführer Philipp Depiereux in dem Artikel zitiert. Mit welcher Herangehensweise etventure seine Kunden Haniel und Siegwerk Druckfarben beim digitalen Wandel unterstützt, haben sich die Handelsblatt-Redakteure Bert Fröndhoff, Miriam Schröder und Dana Heide genau angesehen. Ein Beispiel hierfür ist die Digitaleinheit Schacht One, die etventure gemeinsam mit Haniel gegründet hat. In Schacht One werden außerhalb der gewachsenen Unternehmensstrukturen, im „geschützten Raum“ Digitalprojekte und Innovationsvorhaben vorangetrieben. „Warum das nicht im Unternehmen geht? Weil es ihre Aufgabe ist, die gesamte Wertschöpfungskette im Haniel-Reich infrage zu stellen. Das fällt Menschen, die um Job und Einfluss fürchten, naturgemäß schwer“, erklären die Redakteure.

„Ausprobieren statt Perfektionieren“

Was die Digitalisierung in den Unternehmen häufig hemmt, ist die Mentalität, der typisch deutsche, ingenieursgetriebene Perfektionismus. „Das Perfektionsstreben, auf dem ja der Erfolg vieler Mittelständler beruht, steht ihnen bei einer schnellen flexiblen Digitalisierung im Weg“, erklärt Philipp Depiereux im Artikel. Stattdessen muss „Ausprobieren statt Perfektionieren“ die Devise sein. Doch die Angst vor Veränderungen im Unternehmen ist groß, wie auch Herbert Forker, Vorstandsvorsitzender von Siegwerk Druckfarben, ebenfalls ein etventure Kunde, bestätigt: „Die größte Hürde ist oft die eigene Führungsmannschaft.“ Deshalb braucht es für die Digitalisierung eine entschlossene Führung des CEO. „Ich bin als Missionar im Unternehmen unterwegs“, so Forker.

Vor vielen deutschen Unternehmen liegt noch ein ganzes Stück Arbeit. Dafür braucht es Mut und Kreativität. Und so zieht das Handelsblatt Fazit: „Der Anfang ist gemacht. Aber der Weg ist noch weit.“

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