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Erfolgreich Gründen – etventure zeigt Studierenden, wie das geht

13. Juni 2017

Morgens auf dem Weg zur Uni erstmal Facebook und Co. checken. Das gehört zum Alltag der meisten Studierenden. Die Erfolgsgeschichte von Facebook begann bekanntlich ebenfalls genau dort: In der Uni. Heute hat der Social-Media-Riese etwa eine Milliarde Nutzer weltweit und Gründer Mark Zuckerberg gilt als einer der reichsten Menschen. Er hat sich getraut, seine Idee in die Tat umzusetzen. Ein reiner Glücksfall? Nein, denn mit dem richtigen Know-how kann jeder ein Startup gründen.

Vom digitalen Know-how zum Gründertum

Genau hier setzt etventure an und vermittelt Studierenden verschiedener Universitäten und Hochschulen digitales und unternehmerisches Know-how. Matthias Potthast und Raffael Schmidt – beide Projektmanager bei etventure – waren hierfür bereits im letzten Wintersemester als Gastdozenten mit Kursen an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der Hochschule Augsburg vertreten. In diesem Sommersemester sind beide wiederholt an der Hochschule Augsburg und erstmals gaben sie zusammen mit etventure-Partner Joern Soyke ihr Wissen an der WHU in Vallendar weiter. Ziel der Kurse ist es, den Studierenden Einblicke in die Prozesse bei der Gründung eines Startups zu geben und ihnen neue Innovationsmethoden wie Design Thinking oder Lean Startup näher zu bringen. Vor allem aber soll Wissen am konkreten Praxisbeispiel vermittelt werden.

Deutschland fehlt (noch) der Mut zum Gründen

Vielen Unternehmen fehlen im Digitalbereich noch immer qualifizierte Mitarbeiter. Grund hierfür ist der Mangel an konkreten Aus- und Weiterbildungsangeboten im Unternehmen, aber auch fehlendes unternehmerisches Denken. Der Ursprung des Problems liegt aber bereits in den Hörsälen deutscher Universitäten. Der Großteil der Kurse und Vorlesungen ist extrem theorie-lastig – ein Fehler, der sich anschließend im Mangel an praktischem Know-how bemerkbar macht. Und obwohl das Interesse am Gründen inzwischen bei jungen Leuten wieder steigt, ist dies in Deutschland immer noch die Ausnahme. Im Seminar „Unser-centric Product Validation“, das etventure an der LMU begleitete, lernen die Studierenden eine ganz neue Herangehensweise: Ideen direkt am Kunden bzw. dem Nutzer zu testen. „Wir sind schon sehr schnell mit konkreten Produktideen rausgegangen und wurden einfach auch des Öfteren besser belehrt“, so eine der Studierenden. Hier ein kurzer Rückblick:

Mission erfüllt – Positives Feedback von allen Seiten

Der Kurs kam bei den Studierenden und auch Dozenten so gut an, dass nun eine weitere Zusammenarbeit mit der LMU in München geplant ist. Die beiden Projektleiter Matthias Potthast und Raffael Schmidt werden nächsten Monat einen Gastvortrag im Masterkurs „Digital Products und Services“ halten. Auch der Bachelorkurs „Bewertung von Geschäftsmodellen“ an der Hochschule Augsburg findet nach sehr positivem Feedback dort gerade ein zweites Mal statt. An der WHU trafen im MBA-Kurs Theorie und Praxis aufeinander und die Teilnehmer konnten Inhalte aus dem Seminar mehrheitlich direkt im Job anwenden. Einer der Studierenden hatte bereits mit der Gründung eines Startups begonnen und konnte so Ideen und Methoden aus dem Kurs direkt umsetzen.

Fazit: Einfach mal loslegen. Die Angst vor dem Gründen ist nämlich unbegründet.

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