„Eine Keimzelle für innovative Ideen“ – etventure in der Aachener Zeitung

28. Juni 2016

Der Werdegang von etventure Gründer und Geschäftsführer Philipp Depiereux wird auch in dessen Heimat Düren mit großem Interesse verfolgt. Mit der Aachener Zeitung (Redaktion Düren) hat sich Depiereux zum Gespräch getroffen. Ein Porträt über etventure als „Keimzelle für innovative Ideen“ erschien nun in der gestrigen Ausgabe.

Der Name Depiereux ist in Düren noch immer sehr bekannt. Doch während die früheren Generationen der Familie im klassischen Maschinenbau tätig waren, ist Philipp Depiereux heute im Bereich der Digitalisierung „einer der führenden Köpfe des Landes“, schreibt Autor Thorsten Pracht. Die Bedeutung dieses Megathemas lasse sich auch am enormen Wachstum von etventure ablesen. „200 feste Mitarbeiter gehören zum Team, das sich 2015 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt hat. Der Umsatz verzehnfachte sich im selben Zeitraum, der Rekord aus dem Vorjahr ist 2016 bereits fast wieder erreicht.“

Dabei ist etventure in den verschiedensten Branchen unterwegs. So erklärt Philipp Depiereux im Artikel: „Das Besondere an etventure ist, dass wir meist ohne Branchenkenntnis in das Unternehmen kommen und uns auch nicht interessiert, was in der Vergangenheit gemacht wurde.“ Statt – wie dies in traditionellen Unternehmen üblicherweise gemacht wird – vom Produkt her zu denken, setze etventure bei der Digitalisierung auf einen radikalen Nutzerfokus und eine hohe Geschwindigkeit bei der Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle.

Dafür werde die Digitale Transformation in einer Art Keimzelle oder einem Testlabor, außerhalb der gewachsenen Unternehmensstrukturen vorangetrieben. „Das heißt, wir nehmen das Thema Innovation aus dem Unternehmen heraus, lassen die Leute dort zunächst in Ruhe weiterarbeiten, denn es ist ja auch erstmal wichtig, dass das Kerngeschäft weiter funktioniert“, erklärt Depiereux.

Damit grenzt sich etventure klar von klassischen Unternehmensberatungen ab. Die Digital- und Innovationsberatung setzt auf schnelles Entwickeln und Testen neuer Ansätze, statt „langer Konferenzen und Powerpoint-Präsentationen“ mit Strategie-Vorschlägen, die dann doch oft nicht umgesetzt werden, so Autor Thorsten Pracht. Zentraler Erfolgsfaktor ist hierfür die Unterstützung des CEOs. „Wir sind nicht missionarisch unterwegs, um die Skeptiker zu bekehren“, meint Philipp Depiereux. „Unseren Ansatz muss im ersten Schritt nur der CEO verstehen. Denn nur wenn er der zentrale Treiber der Digitalisierung im Unternehmen ist, kann sie erfolgreich sein.“

Den gesamten Artikel der Aachener Zeitung gibt es hier zum Nachlesen (kostenpflichtig).

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