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Beitrag der Deutschen Welle – Wie Klöckner & Co mit der Hilfe von etventure zum digitalen Vorreiter wurde

12. Februar 2016

Die digitale Revolution krempelt die Wirtschaftswelt um. Traditionelle Industrien, die auf den ersten Blick nichts mit der Digitalbranche zu tun haben, können die neuen Technologien nicht länger ignorieren – wie zum Beispiel die Stahlindustrie. Die Deutsche Welle hat sich in einem Beitrag mit dem Thema beschäftigt. Als Referenzbeispiel wird der Stahlhändler Klöckner & Co angeführt, den etventure bei der digitalen Transformation unterstützt. Auch beim Stahlmarkt 2016, einer der wichtigsten Branchenveranstaltungen der Stahlindustrie, wird etventure nächste Woche seine Lösungen präsentieren.

„Wenn sich die Stahlindustrie selbst nicht der digitalen Welt öffnet, dann wird ein Anderer von außen die Welt des Stahls digital öffnen“, sagt Gisbert Rühl, Vorstandsvorsitzender von Klöckner & Co, in dem Beitrag. Als eines der ersten Unternehmen der Stahlindustrie hat Klöckner die Notwendigkeit zum Wandel erkannt. Mit der Unterstützung von etventure hat der Stahlhändler dafür das hauseigene Startup kloeckner.i aufgebaut. „Traditionelle Unternehmen und Startup-Denke müssen sich nicht widersprechen“, erklärt Alexander Franke, Geschäftsführer der etventure business ignition GmbH. Denn Branchengrößen wie Klöckner & Co bringen nicht nur jahrzehntelange Erfahrung in ihrem Feld mit, sondern auch weltweites Geschäft mit Bestandskunden. „Unternehmen können es sich nicht mehr leisten, sich auf diesen Assets auszuruhen“, so Franke. „Stattdessen muss die digitale Transformation so umgesetzt werden, dass die bestehenden Vorteile bestmöglich genutzt werden.“

Dass dies Klöckner & Co gelungen ist, beweisen zahlreiche digitale Lösungen, die seit dem Aufbau von kloeckner.i entwickelt wurden. Dazu gehört unter anderem eine Kontraktplattform, mit der Kunden, wie große Fertiger und Anlagenhersteller in Europa und den USA, online ihre laufenden Bestellungen und Lieferungen einsehen und verwalten können. Die Plattform zeigt dabei auch: Der Start in die Digitalisierung muss nicht immer eine komplette Veränderung des bestehenden Geschäftsmodells bedeuten – der Start mit kundenzentrierten Lösungen, die sofort Wert stiften, ist entscheidend. „Erste digitale Leuchtturmprojekte im Markt erfolgreich auszurollen, ist der wichtigste Einstieg. Kombiniert mit dem Aufbau von eigenem Digital-Know-how bei kloeckner.i wird ein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil generiert“, so Alexander Franke.

Doch warum braucht man eine eigenständige digitale Einheit wie kloeckner.i? Graduelle Veränderungen ließen sich noch im Unternehmen selbst umsetzen. Doch wenn es um eine radikale Transformation geht, wie es die Digitalisierung erfordert, sei eine separate Digitaleinheit wie kloeckner.i notwendig, erklärt Gisbert Rühl im Video. Dabei soll nicht nur die Ausgliederung aus der normalen Unternehmensstruktur Innovation ermöglichen, auch die Arbeitsweise von kloeckner.i unterscheidet sich stark von der konventionellen Produktentwicklung. Deutsche Unternehmen seien häufig zu träge, weil sie nur perfekte Produkte verkaufen wollen, meint Rühl hierzu. Dagegen nutzt kloeckner.i Innovationsmethoden aus dem Silicon Valley: Statt perfekter Produkte werden zunächst Lösungen entwickelt, die die Minimalanforderungen erfüllen – sogenannte Minimum Viable Products (MVPs). Gemeinsam mit dem Kunden werden diese dann kontinuierlich weiterentwickelt.

„Startups und Stahlindustrie – Digitalisierung zum Erfolg führen mit den Methoden der Startups“ – Unter diesem Thema wird Alexander Franke die Zusammenarbeit von etventure und Klöckner &  Co auch beim „Stahlmarkt 2016“ präsentieren. Die Jahrestagung des Handelsblatt, die nächste Woche am 16. und 17. Februar in Düsseldorf stattfindet, ist eine der wichtigsten Veranstaltungen der Stahlindustrie. etventure fungiert dabei als Förderer des Branchentreffens und wird auch als Aussteller vor Ort sein.

 

Hier die gesamte Sendung der Deutschen Welle. Der Beitrag zur Digitalisierung der Stahlindustrie beginnt bei Minute 8:35. Im Anschluss an den Beitrag erklärt Joachim Bühler, Geschäftsführer von Bitkom, wie sich die Digitalisierung auf Berufsbilder und den Personalmarkt auswirkt und was Unternehmen tun müssen, um für die digitale Zukunft gewappnet zu sein.

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